Godspeed

 

EnBW Stuttgart

Inkubationsprogramm 2019

Moritz Schreyer

Vanessa Kammerbauer

Kevin Schulz

Im Inkubationsprogramm der EnBW galt es, eine Geschäftsidee innerhalb von

16 Wochen in ein marktfähiges Geschäftsmodell zu überführen.  

 

Die Grundidee von „Godspeed“ war es, in den Mobilitätssektor einzutauchen und einen Mehrwert im Bereich Geschäftsreisen für Unternehmen und somit gezielt für deren Mitarbeiter zu schaffen. Allein in Deutschland werden jährlich

ca. 190 Mio. Geschäftsreisen pro Jahr getätigt, wodurch Kosten in Höhe von

ca. 53 Mrd. € entstehen.  

 

Auf Basis von Rechercheergebnissen und durchgeführten Interviews mit Geschäftsreisenden konnte identifiziert werden, dass es häufig bei der Reisebuchung, während der (Geschäfts-)Reise sowie bei der Reisekostenabrechnung zu Problemen kommt. Deshalb bestand der Wunsch darin, ein System zu entwickeln, welches diese Probleme fokussiert und ein reibungsloses Reiseerlebnis ermöglicht.  

 

Mit „Godspeed“ sollen somit individuelle Geschäftsreisen aus einer Hand mit einer Abrechnung gewährleistet werden. Das bedeutet, dass der Mitarbeiter individuell durch eine intermodale Reiseapp die Modalitäten für seine Reise festlegen sowie durch die App buchen kann. Während der Reise unterstützt eine KI den Geschäftsreisenden z.B. durch das Infomieren aktueller Reiseänderungen. Abschließend erhält der Mitarbeiter eine gesammelte Abrechnung.  

 

Dadurch ermöglicht „Godspeed“ eine auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Geschäftsreise für die Mitarbeiter. Aus Sicht der Unternehmen bestehen die Vorteile in der Prozessoptimierung und der Kosteneinsparung. 

ROLLE
ERKENNTNIS
AUSBLICK

Kein Investment

Projekt wird nicht weiterverfolgt

Viele Insellösungen im Geschäftsreisemarkt

Einheitliches Ticketing scheitert (450 ÖPNV Anbieter)

Unternehmen bekunden Interesse an Godspeed

Bestehende Systeme beinhalten keinen ÖPNV

Bestehende Systeme fokussieren Ballungszentren

Großunternehmen nutzen starre Systeme

Umsetzung für die EnBW nicht stemmbar

Strukturierung und Archivierung von Daten

Erstellung von Fragebögen

Akquise von Interviewpartnern

Durchführung von Interviews

Mitbewerberanalyse

Erstellung von Userszenarien

Geschäftsmodellentwicklung

Methodisches Vorgehen
Mitbewerberanalyse.png
Working.png

Mitbewerber-/ Konkurrenzanalyse

Ziel der Mitbewerberanalyse war es, die Konkurrenz im Detail zu begutachten.

Dabei bestand unser Interesse darin herauszufinden wer bereits auf dem Markt intermodaler Reiseapps agiert, wie deren USPs aussehen und welche Modalitäten in den Anwendungen angeboten werden. Darüber hinaus interessierten wir uns dafür wie hoch deren Funding war und welche Investoren die einzelnen Mitbewerber finanzieren.

Endkunden- und Experteninterviews

Am Stuttgarter Bahnhof und Flughafen interviewten wir Geschäftsreisende bezüglich ihres Reiseablaufs (z.B. Vorbereitungszeit, Wahl des Buchungsportals, Ablauf der Reisekosten-abrechnung). Für die Experteninterviews zogen wir Mitarbeiter aus dem Bereich Business Travel Management von mittelständischen und Großunternehmen heran. Hierzu zählten bspw. Porsche, Daimler, Mahle und die EnBW.

Ideenfindung (WKW-Frage)

Die in den Interviews identifizierten Kunden-probleme überführten wir in WKW-Fragen. 

Um Ideen für Lösungsansätze zu entwickeln, formulierten wir diese in positiv gestellte Fragen um. Wir kollaborierten zudem mit anderen Startups, um eine möglichst große Bandbreite an Ideen zu generieren.

Geschäftsidee

Aus den beantworteten WKW-Fragen entstand zunächst eine Ideensammlung zu den einzelnen Problemstellungen. Die sinnvollsten Ideen wurden in Systemanforderungen überführt, die in einem Geschäftsmodell integriert werden sollten. Mit diesen Erkenntnissen entwickelten wir Geschäfts-ideen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Business Model Canvas (BMC)

Der BMC diente uns zur Analyse und Weiter-entwicklung unseres bestehenden Geschäfts-modells. Mit Hilfe der einzelnen Bereiche konnten wir Unklarheiten beseitigen und zuvor nicht bedachte Aspekte einbringen. Zudem diente der BMC als Kommunikationsplattform für Betreuer und Investoren.

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